

FCI-Standard
Nr. 243
Übersetzung: Elke Peper 05.01.2000
Ursprung: U.S.A.
Datum der Publikation des gültigen Original-Standards: 14.08.96
Verwendung: Schlittenhund
Klassifikation FCI: Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp Sektion 1 Nordische
Schlittenhunde ohne Arbeitsprüfung
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ALLGEMEINE ERSCHEINUNG : Der Alaskan Malamute ist einer der ältesten Schlittenhunde der Arktis und hat ein mächtiges, substanzvolles Gebäude mit tiefem Brustkorb und kräftigem, gut bemuskeltem Körper. Der Malamute steht in aufrechter Haltung auf seinen Pfoten und verkörpert mit seiner aufrechten Kopfhaltung und seiner Wachsamkeit, seinen Interesse und Neugier ausstrahlenden Augen, Stolz und große Bewegungsfreude. Sein Kopf ist breit.Die Ohren sind dreieckig und aufgerichtet, wenn seine Aufmerksamkeit geweckt ist. Der Fang ist massiv und verschmälert sich nur wenig vom Ansatz zur Nase hin. Er ist weder spitz oder lang noch kurz und dick. Das Haarkleid ist dick mit rauhem Deckhaar von ausreichender Länge, um die Unterwolle zu schützen. Malamutes können verschiedene Farben haben. Typisch ist eine Kopfzeichnung, die sich wie eine Kappe über den Kopf erstreckt, wobei das Gesicht entweder völlig weiß ist oder einen Strich und/oder eine Maske aufweist. Die Rute ist gut behaart und wird über dem Rücken getragen; sie hat das Aussehen eines wedelnden Federbusches. Der Malamute muß schwere Knochen und leistungsfähige Läufe, gute Pfoten, einen tiefen Brustkorb, eine kraftvolle Schulterpartie sowie alle weiteren körperlichen Voraussetzungen aufweisen, die dieser braucht, um seine Arbeit effizient verrichten zu können. Seine Bewegung muß gleichmäßig, harmonisch, unermüdlich und vollkommen effizient sein. Er wurde nicht als Renn-Schlittenhund für Geschwindigkeitswettbewerbe gezüchtet. Der Malamute ist für Kraft und Ausdauer gebaut und jedes Merkmal, das Wesen eingeschlossen, das die Erfüllung dieses Verwendungszwecks beeinträchtigt, muß als schwerer Fehler angesehen werden.
WICHTIGE PROPORTIONEN: Der tiefste Punkt des Brustkorbes befindet sich unmittelbar hinter den Vorderläufen, ungefähr auf der Hälfte der Widerristhöhe. Die Körperlänge, gemessen vom Buggelenk bis zum Sitzbeinhöcker, übertrifft die Widerristhöhe. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Der Alaskan Malamute ist ein anhänglicher, freundlicher Hund, kein "Ein-Mann-Hund". Er ist ein treuer, ergebener Begleiter, verspielt, wenn er dazu aufgefordert wird; vor allem beeindruckt er aber durch seine Würde, wenn er ausgewachsen ist. KOPF: Breit und tief, weder grob noch unförmig; seine Größe steht in gutem Verhältnis zur Gesamtgröße des Hundes. Sein Ausdruck ist weich und zeigt seine liebevolle Veranlagung.
SCHÄDEL: Breit und mäßig gewölbt zwischen den Ohren, zu den Augen hin allmählich schmaler und im oberen Bereich flacher werdend, zu den Wangen hin in einer Rundung verlaufend. Zwischen den Augen ist eine leichte Furche. Die Profillinien des Schädels und des Vorgesichts zeigen an ihrem Verbindungspunkt eine leichte Abweichung von der Geraden nach unten. STOP: Flach. GESICHTSSCHÄDEL: NASENSCHWAMM: Bei allen Farbschlägen, außer bei Rot, sind Nase, Lefzen und Lidränder schwarz pigmentiert. Bei roten Hunden ist eine braune Pigmentierung zugelassen. Eine mit hellerem Streifen versehene "Winternase" ist annehmbar. FANG: Groß und massig im Verhältnis zum Schädel; er verjüngt sich leicht vom Ansatz zur Nase hin in Breite und Tiefe LEFZEN: Straff anliegend. KIEFER / ZÄHNE: Breite Kiefer mit großen Zähnen, Scherengebiß. Vor- oder Rückbiß sind ein Fehler. BACKEN: Mäßig abgeflacht. AUGEN: Blaue Augen sind ein ausschließender Fehler
Augen zu hell
OHREN
: Mittelgroß,
jedoch klein im Verhältnis zur Größe des Kopfes. Die Ohren sollten die Form
eines Dreiecks mit leicht abgerundeter Spitze haben. Sie sind weit voneinander
an den Aussenkanten des hinteren Schädelbereichs auf einer Höhe mit den äußeren
Augenwinkeln angesetzt, so dass der Eindruck entsteht, dass sie, wenn sie
aufgerichtet sind, vom Schädel abstehen. Die aufgerichteten Ohren weisen
leicht nach vorn, aber wenn der Hund arbeitet, werden die Ohren manchmal zum
Schädel hin gefaltet. Zu hoch angesetzte
Ohren sind fehlerhaft.
HALS:
Das Genick sollte kräftig und leicht abgerundet sein. KÖRPER: Kompakt gebaut, wobei die Lendenpartie aber nicht zu kurz ist. Der Körper trägt kein Übergewicht, die Knochenstärke steht in gutem Verhältnis zur Körpergröße.Rücken: In gerader Linie leicht zu den Hüften hin abfallend. LENDEN: Fest und gut bemuskelt. Eine lange Lendenpartie, die den Rücken schwächen könnte, ist fehlerhaft. BRUST: Gut entwickelt. RUTE:
In Verlängerung der Wirbelsäule mäßig hoch angesetzt. Wenn der Hund nicht
arbeitet, wird die Rute über dem Rücken getragen. Sie liegt weder flach auf
dem Rücken auf, noch wird sie fest auf dem Rücken eingerollt getragen, noch
ist sie so kurz behaart wie die eines Fuchses. Die Rute des Malamute ist reich
behaart und gleicht einem wedelnden Federbusch. VORDERHAND: Die Vorderläufe sind starkknochig und stark bemuskelt; sie sind von vorn gesehen bis hinunter zum Vordermittelfuß gerade. SCHULTERN: Mäßig schräg gelagert. VORDERMITTELFUSS: Kurz und kräftig, von der Seite gesehen leicht schräg gestellt.
Perfekter Stand hinten und vorne OBERSCHENKEL: Sehr stark bemuskelt. SPRUNGGELENK: Mäßig gewinkelt, tief stehend. PFOTEN: Ähnlich einem "Schneeschuh", fest und tief, mit gut gepolsterten Ballen, fest und kompakt wirkend. Die Pfoten sind groß; die Zehen liegen eng beieinander und sind gut gebogen. Zwischen den Zehen wächst schützendes Haar. Die Ballen sind dick und strapazierfähig, die Zehennägel kurz und kräftig
Perfektes Gangwerk:
FELLFARBE Schwarz-weiß:
Deckhaar schwarz mit schwarzer oder dunkelgrauer Unterwolle Seal-weiß
: Deckhaar schwarz oder mit schwarzen Spitzen, Unterwolle weiß oder
cremefarben. Der Hund erscheint von weitem gesehen schwarz, doch handelt es sich
nicht um eine rein schwarze Farbe, da die Unterwolle hell ist. Wolfsgrau-weiß:
Deckhaar
grau, Unterwolle hellgrau, cremefarben oder weiß. Der Hund erscheint eindeutig
grau, auch wenn er mit schwarzem Haar umrandet
ist. Es tritt keine rötliche Schattierung auf. Wolfsable-weiß:
Deckhaar schwarz oder grau mit rötlichen Schattierungen. Unterwolle rötlich.
Sowohl die schwarze oder auch die rote Farbe ist offensichtlich. Silber-weiß:
Deckhaar hellgrau, Unterwolle weiß Rot-weiß:
heller oder dunkler rötlicher Schimmer, es tritt kein schwarzer Faktor zu Tage.
Nasenschwamm : braun (lederfarben) oder fleischfarben möglich, die Lefzen, die Nase und die
Augenfarbe sind entsprechend abgestimmt in die Farbe. Reinweiß:
Deckhaar wie Unterwolle weiß. Die Maske ist oft etwas cremefarbig. Die einzig
erlaubte Einheitsfarbe ist Reinweiß. Weiß
ist auch stets die vorherrschende Farbe an Unterkörper, Teilen der Läufe,
Pfoten und Teile der Gesichtszeichnung. GESICHTSABZEICHEN Haube:
eine durch Farbe markierte Haube bedeckt Kopfoberteil und Ohren und spitzt sich
gegen die Gesichtsmitte zu. Brille:
dunkle Abzeichen unter den Augen, die sich seitwärts gegen die Haube
ausbreiten. Gesichtsbalken:
dunkle Abzeichen, die sich von der Haubenspitze bis zur Nase erstrecken.
Augenschatten:
dunkle Abzeichen unter den Augen, die sich aber nicht seitwärts zur Haube
erstrecken. Blesse:
weißes Abzeichen zwischen der Haubenspitze und Gesicht. Größe und Breite können
variieren. Stern:
kleiner, weißer Stern mitten im Gesicht. Geschlossenes
Gesicht: dunkle Farbe überdeckt das ganze Gesicht, kein auffälliges weißes
Abzeichen. Offenes
Gesicht: den
Kopfoberteil bedeckende Haube, aber keine anderen Gesichtsmarkierungen. ABZEICHEN Brustband:
dunkles Band über die Brust Adler-Brustband:
zwei dunkle Bänder, über die Brust gekreuzt (dem Emblem des Adlers gleichend) HALSABZEICHENHalsband:
weißes Band, rund um den Hals laufend Schulterfleck:
in der Größe variierender weißer Fleck auf dem Widerrist oder an der
Halsbasis. Fehler: assymetrische Zeichen (Anmerkung: Halsband und Schulterfleck werden bei einem Ausstellungshund nicht gerne gesehen) GRÖSSE
UND GEWICHT:
WICHTIGE
ZUSAMMENFASSUNG: FEHLER: Ausschließender Fehler: Blaue Augen. N.B.: Rüden müssen zwei offentsichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Die Bilder wurden uns von Susan L. Richardson zur Verfügung gestellt. Weitere Veröffentlichungen nur mit Genehmigung von Susan L. Richardson. The pictures are made available for us by Susan Richardson. Further publications of these pictures are only allowed with the permision of Susan L. Richardson. |

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Frachtlokomotive des hohen Nordens, dies ist die Bezeichnung für den größten und stärksten Schlittenhund. Benannt wurde er nach den „Mahlemiuts“, einem Eskimostamm, dessen Ahnen vor 2000 Jahren von Sibirien nach Alaska auswanderten und sich im nordwestlichsten Teil längs an den Ufern des Kotzebue Sound niederließen. Über viele Jahrhunderte war der Schlittenhund der Mahlemiuts ein echtes, bodenbeständiges Zuchtprodukt, das den harten Anforderungen genügen musste. Der Hund wurde natürlich von den dortigen Naturvölkern nicht auf dieselbe Weise nach einem Standard gezüchtet, wie wir das heute tun. Der „Standard“ zu jener Zeit war Leistungsfähigkeit als Zugtier, Wächter und Jäger und Widerstandsfähigkeit, um die Härten des Klimas zu überleben. Durch jahrhundertlange Isolation jener Regionen wurde dort der Alaskan Malamute zu einem relativ einheitlichen Typ. |
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Mahlemiut Familie, Shaktolik -1881 |
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Als russische Seefahrer Alaska entdeckten, nannten sie es „Alashak“ oder „Alyeska“, was „weites Land“ bedeutete. Sie machten die Bekanntschaft der dortigen Eingeborenen, welche, wie sie zu berichten wussten, Hunde einsetzten, um schwere beladenen Schlitten zu ziehen. Viele überlieferte Berichte von Missionaren, Entdeckern und Abenteurern berichten von den Mahlemiuts. Diese wurden von allen, welche früher oder später mit ihnen in Kontakt kamen als ein Stamm mit hoher Entwicklungsstufe betrachtet, aber nie wurden sie ohne ihre Hunde erwähnt. Der Charakter und das Temperament der Alaskan Malamutes scheint von der Umgebung in der sie gehalten und gezüchtet wurden, geprägt worden zu sein. Während Schlittenhunde im Norden eher unsanft behandelt wurden, scheinen die Mahlemiuts ihren Hunden mehr Beachtung und Freundlichkeit geschenkt zu haben. Das Wesen der Malamutes unterschied sich auffallend von dem anderer Schlittenhunde, dies wussten Arktisreisende immer erwähnenswert zu berichten. Wahrscheinlich ist auch im Laufe dieser Zeit eine Selektion auf einen freundlichen und zuverlässigen Hund erfolgt. |
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Mahlemiut-Familie mit Schlittenhunden, Aufnahme 1881 |
| Nachdem
die Hunde der Mahlemiuts zuvor in relativer geographischer
Isolation gehalten und gezüchtet wurden, änderte sich
dies als Alaska von den Weissen besiedelt wurde.
Eine große Wende brachte auch als im Jahr 1896 im Klondike Gold entdeckt
wurde. Durch den Goldrausch kam es
zu einem extrem
großen Bedarf an Zug- und
Packhunden, dieser wurde aber auch durch die immer populärer werdenden Schlittenhunderennen
vergrößert. Die von Siedlern und Goldsuchern mitgebrachten
Hunde wurden mit dem Alaskan Malamute verpaart. Zu Grund
bezeichnete man diese Periode von
1909 – 1918 als ein Zeitalter des „Zerfalls des arktischen
Schlittenhundes“.
1908 wurde der Nome Kennel Club gegründet. Diese Organisation war für die Durchführung eines 408 Meilen langen Schlittenhunderennens durch Alaska - dem "All-Alaska-Sweepstake" - verantwortlich. Menschen aus ganz Alaska und den benachbarten Gebieten packten ihre Schlitten und die schnellsten Hunde, die sie finden konnten zusammen, um an diesem Rennen teilzunehmen. Den Gewinnern dieser abenteuerlichen Veranstaltungen waren außerordentliche Anerkennung und ein Preisgeld sicher, und sie wurden sofort innerhalb und außerhalb der Region berühmt. Scott Allen, John Johnson, Leonhard Seppala waren nur einige der besten Musher und Trainer dieser Zeit. Scotty Allen war für den Sport besonders wichtig. Er war an der Organisation des ersten offiziellen Schlittenhunderennens, des "All-Alaska-Sweepstake" beteiligt |

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Für die erste Antarktika-Expedition von E.Byrd im Jahr 1928 war Arthur Treadwell Walden als Leiter der Schlittenhundeführer für die Beschaffung und Ausbildung der Hunde zuständig, einige wurden auch aus seinem Zwinger (Chinook Kennel) rekrutiert.
Unter anderem war Arthur T. Walden auch der Gewinner des ersten offiziellen internationalen Schlittenhunderennen im Jahr 1922 in dem Staat New Hampshire. Man geht davon aus dass dieses Rennen mit zu der Reinzucht des Alaskan Malamute und des Siberian Husky beigetragen hat. Arthur Walden war der erste Präsident des New England Sled Dog Club. In seinem Zwinger war auch der Anfang der Kotzebue Linie.
Während den Vorbereitungen zur Expedition von Admiral Richard E. Byrd wurden einige Hunde in Arthur Waldens Zwinger gebracht. Alan Alexander "Scotty" Allen informierte Eva Seeley darüber dass zwei Hunde grösser als Sibirian Huskies waren und er sagte ihr "Dass diese Hunde den großen Schlittenhund von Alaska verkörpern sollen." Einer dieser Hunde erregte die Aufmerksamkeit von Eva Seeley, sie nannte ihn Rowdy, sein Name beschrieb genau den Charakter des Hundes. Rowdy war bei seiner ersten Begegnung mit Seeley zwei Jahre alt. Die Byrd-Expedition nahm noch einige Hunde mit, die Rowdy ähnelten, was die Seeleys vermuten ließ, dass diese Hunde als Gruppe, wenn nicht sogar als Rasse existierten. Eva Seeley war begeistert von den großen Hunden, deren sanftes Temperament das wolfsähnliche Aussehen Lügen straften und begannen darauf hin die Suche nach anderen Exemplaren dieser grossen Schlittenhunde. Sie erwarben den Rüden Yukon Jad von Leonhard Seppala und eine Hündin namens Bessie von Arthur Walden. Mit diesen beiden Hunden gründeten sie ihre berühmte Kotzebue-Linie. Yukon und Bessie brachten im Jahr 1929 vier Welpen - alles Rüden- auf die Welt. Sie wurden Gripp, Tugg und Kearsarge und Finn of Yukon genannt. Gripp wurde später der erste registrierte Alaskan Malamute.
1931 übernahmen die Seeley's von Kate und Arthur Walden den Zwinger "Chinook" und fortan waren Alaskan Malamutes und Sib. Huskies der Mittelpunkt in ihrem Leben. Im Jahr 1935, nach 7 Jahren intensiver Zucht, ließen die Seeley's die Rasse durch den AKC anerkennen. Die ersten registrierten Hunde hießen: Gripp of Yukon (*24.08.1929), Rowdy of Nome, Taku of Kotzebue, Finn of Yukon, Kearsarge of Yukon, Patsy of Kotzebue, Sheila of Kotzebue, Kobuk of Kotzebue, Kotlag of Kotzebue, Navarre of Kotzebue und Wanda of Kotzebue. Am 17.April 1935 wurde auch der Alaskan Malamute Club mit Milton Seeley als erstem Präsident gegründet, der später in Alaskan Malamute Club of Amerika umbenannt wurde. Schon bald darauf wurde das Stammbuch des AKC geschlossen. Eine Weile sah es so aus, als sollten diese Tier der Kotzebuelinie aus Neu-England die einzigen Gründertiere der Rasse werden. Aber der zweite Weltkrieg und zweite große Antarktis-Expeditonen (1933- 1935) von Byrds reduzierte den Hundebestand dramatisch, so dass aus dieser Notsituation heraus, da zu wenig Zuchthunde vorhanden waren um das Bestehen der Rasse zu sichern, das Stammbuch erneuert für Ersteintragungen geöffnet wurde. Eva's Zwingername war "Kotzebue". In den 50zigern machte sie es sich zur Gewohnheit die Malamuten so zu nennen dass "Kotzebue" am Anfang und "of Chinook" am Ende stand. 1970 begann Carol Williams Zusammenarbeit mit Eva Seeley. Eva Seeley starb am 28.Dezember 1985 im Alter von 94 Jahren. Ihren letzten Wurf hatte Eva Seeley mit Carol Williams im Jahr 1986, da sie als Mitbesitzer der Hündin in der Ahnentafel eingetragen war. Eva Seeley letzter Wille war, dass Carol Williams unter ihren Zwingernamen weiterzüchtet, was sie auch im ihren Testament festgehalten hat. Es gibt viele Zwinger die versuchen das Erbe von Eva Seeley weiterzutragen und die Linie Kotzebue zu erhalten.
Als der Krieg zu Ende war, veräußerten viele Führer ihre Hunde und zwei dieser Hunde gelangen in Paul Voelker's Hände und wurden somit Mitbegründer seines Zwingers. Dies war das Zuchtpaar Dude's Wolf und Dogde's Lou. Einige seiner Hunde erwarb er in Marquette, Michigan und er reiste auch nach Alaska um dort Hunde zu holen. Er war mit seinem Zwinger "M'Loot" mit einer der einflussreichsten Züchter. Einer seiner berühmtesten Hunde war Gentleman Jim, der im zweiten Weltkrieg diente und dem in der Hall of Working Fame gedacht wird.
Paul Voelker, Februar 1947
1947 begann Robert J. Zoller mit dem Aufbau der dritten berühmten Linie. Sein Ziel war es in der „Husky-Pak-Linie“ die besten Eigenschaften der M’Loot und der Kotzebue-Hunde zu vereinen. Robert Zoller und seine Frau Laura strebten einen Malamute-Typ von einheitlicher Größe, kräftigem Knochenbau und Gebäude an.
Seine Suche begann mit einem Besuch des Chinook-Kennels, aber für sein Gefühl waren die Kotzebue-Hunde zu klein. Bei einem Besuch bei Dick Hinman war Zoller sehr begeistert von zwei Hunden Irwin's Gemo und dessen Sohn Hinman's Alaska. Daraufhin kaufte er er einen Enkelsohn von Gemo namens Kayak of Brookside. Zoller entschied dass er noch einen zweiten Malamute wollte. Zur Wahl standen eine M'Loot Hündin von Seguin, Texas und ein Rüde und Hündin deren Vater Alaska, später Ch.Spawn's Alaska, war. Da sie sich nicht entscheiden konnten, kauften sie alle drei. Das Geschwisterpaar hieß Apache Chief und Arctic Storm of Husky Pak, die Hündin Husky-Pak Mikya of Seguin.
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Apache Chief of Husky-Pak |
Arctic Strom of Husky-Pak |
Husky-Pak Mikya of Seguin |
Apache Chief und Arctic Storm entsprachen den Vorstellungen von Zoller und sie waren zu 3/4 M'Loot und zu 1/4 andere Linien. Er verpaarte Kayak mit Miyka und Arctic Storm. Um Typ und Kopfform zu verbessern suchten die Zollers für ihren C-Wurf nach einem qualitativen, nicht zu kleinen Kotzebue Rüden. Ihre Wahl viel auf Toro of Bras Coupe (Kim of Kotzebue + Kotzebue Kleopatra). Besitzer von Toro waren Earl und Natalie Norris. Aus der Verbindung Arctic Storm of Husky Pak und Toro wurden sechs Welpen geboren. Ein Welpe wurde nie ausgestellt, aber die restlichen erhielten alle den Championtitel : Ch. Cliqout of Husky Pak (sein Kopf ist auf dem AMCA Logo zu sehen); Ch.Cheyenne of Husky Pak; Ch. Cochise of Husky Pak; Comanche of Husky Pak und Cherokee of Husky Pak. 1968 entschlossen sich Robert und Laura Zoller von der Zucht und Show zurückzuziehen.
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Im wesentlichen gehen die Alaskan Malamutes auf die Hunde der Kotzebue, der M'Loot und Husky Pak Linie zurück. Seit
den 60er Jahren ist der Malamute auch in Europa bekannt. Durch amerikanische
Soldaten und über die Schweiz und Holland fand der Alaskan Malamute den Weg
nach Deutschland. Der erste Alaskan Malamute Wurf
fiel im Jahr 1966. |
Die ersten Linien

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Lorna Jackson - LORN HALL Eine von den reinen M'Loot Züchtern war, Kanada's Lorna Jackson. Sie bekam ihre Hunde direkt von Paul Voelker. Ch. Lorn Hall Oogorook M'Loot (Gentleman Jim x Noma) und Lorna-Hall Tonto M'Loot (Mikiuk x Noma). Oogorook war der erste weisse Champion. Er wurde auch als Such-und Rettungshund nach der Verwüstung von Hurrikans eingesetzt. Lorn-Hall's Yukon war ein TV Star. Seine Showkarriere wurde beendet als bei einer Szene eine Kamera auf ihn fiel und er dabei verletzt wurde. Er starb 1962.
Jean Lane - MULPUS BROOKS Wie die Seeley's züchtete und arbeitete Jean Lane mit beiden, dem Siberian Husky und dem Alaskan Malamute unter ihrem Zwingernamen Mulpus Brooks. Ihre Malamuten findet man hinter einigen Champions von heute. Sie kaufte Ch. Mulpus Brook's Master Otter, gezüchtet von Paul Voelker und Ralph Schmitt und deckte mit ihm ihre Hündin Mulpus Brook's Dusty Lane.
Aus dieser Verbindung entstand Ch.Mulpus Brook's the Bear, welcher den Dawsons (Zwinger Kobuk) gehörte. "The Bear" war der erste Malamute der Gruppensieger wurde, dies war im Jahr 1954. Er starb im Mai 1965.
Bill und Lois Dawson - KOBUK Sie besaßen und züchteten einige von den großartigsten und einflussreichsten M'Loot Hunden. Ihr erster Malamute war ein Welpe namens Baloo (Prairie Lash x Shawnee Bell). Ihr wichtigster Kauf war der Erwerb von Ch. Mulpus Brooks The Bear von Jean Lane. Durch The Bear und Ch. Baloo wurden die Dawson zu Züchtern von einer der wichtigsten Hündinnen in der Zuchtgeschichte, der wunderschönen Kobuk's Dark Beauty, Besitzer Belva Ritkind (Kodara). Rebel starb am 23.11.1965.
Belva Rifkind - KODARA Ihr gehört Kobuk's Dark Beauty, eine Top-Zuchthündin in der Malamute-Geschichte. Belva züchtete eine Anzahl von Champions aus einem Mix von zwei Linien. Eine von Belva's gezüchtete Hündin war unter anderem Kodara's Royal Reward. Die Hündin arbeitete in einem 5er-Schlittenhundegespann. Im August 1970 starb sie an Nierenversagen.
Minnie Graham - BEAR PAW
Minnie Graham 14.09.1928 - 13.11. 2007 Ein bekannter Malamute von Minnie war Bearpaw Elk of Tote-Um, geworfen 21.09.1963, aus Kodara El Toro x Siska of Erowah. Elk war der erste rot-weisse Malamute der Champion in USA und Kanada wurde. Er war Leaddog in einem 3-Schlittenhunde-Team, Weightpull-Gewinner und auch Gewinner von vielen BOB's (Bester der Rasse). Einer ihrer ersten Hunde war Barb-Far Marclar's Marook (Apache Chief of Husky-Pak x Cheyenne of Husky-Pak) Die Hündin starb im Alter von 5 Jahren. Husky-Pak Forecast by Cliquot war auch ein Grundstock ihrer Zucht, geworfen wurde der Rüde am 17.12.1954, Eltern: Cliquot of Husky-Pak x Deeka of Husky-Pak, Züchter Barbara Sykes & R.J.Zoller.
Can.Ch. Bearpaw Ekootak (Kooskia's Warrior V Puderbach + Bearpaw Arida, DOB 20.06.1999)
Diane Ross - TOTE-UM Nachkommen von Dark Beauty waren der Grundstock für die Zucht von Diane, unter anderem auch der Rüde "Kodara El Toro", Züchter Belva Rifkind. Im Alter von 10 Jahren war Kodara El Toro Leaddog von einem 7-Schlittenhunde- Team in dem Disney Film "Lefty, the Ding A Ling Lynx". In ihrem Besitz war auch die Hündin "Sno-Pak Princess Kyah", Eltern: Sno-Pak Snonose x Kenai of Jo-Ger's, geworfen 11.12.1961. In der Verbindung mit Kodara El Toro warf die Hündin am 18.05.1963 Tote-Um's Bjornne (Hündin), Tote-Um's Malabou (Rüde), Tote-Um's Silver Minx (Hündin, welche auch in ihrem Besitz blieb) und Tote-Um's Tanook (Rüde)
Dorothy Pearson-REDHORSE Dorothy kaufte Timber Trail Cheechako von Delta Smith und diese verpaarte sie mit Ch.Durango of Husky Pak und aus dieser Verbindung entstand Ch.Dagan of Redhorse. Dorothy deckte mit Dagan die Hündin Husky-Pak Morning Star, aus dieser Verbindung behielt sie dann M'London of Redhorse, welcher später Vater von drei Champion wurde.
Eleanor Dubuis - SENA LAK In Valois, New York begann sie mit Kiana of Klondike (geboren 1954), gezüchtet von Walter und Evelyn Lesh. Beeindruckt von den ersten Husky Pak Hunden deckte sie Kiana mit Rüden aus verschiedenen Zwingern welche hauptsächlich auf die M'Loot Hunden mit einer Prise von Hinman/Irwin Hunden durch Kayak of Brookside (Himan's Alaska x Mayos Nome) zurückgingen.
Marchetta und Ralp Schmitt - SILVER SLED Sie haben ihre Zucht mit Hunden aus der Linie von Robert Zoller / M'Loot aufgebaut. Nahnook II war Sire von einigen Champions.
Marchetta Schmitt mit Ch. Ooloo M'Loot und Ralph Schmitt mit Ch.King M'Loot Die Schmitts verpaarten Nahnook I mit Ooloo M'Loot und aus dieser Verbindung stammte Nanook II und Gyana of Silver Sled. Eine Inzuchtverbindung auf Nanook II produzierte Silver Sled Cabara und Pancho. Die Nachkommen aus verschiedenen Verbindungen dieser frühen M'Loots wurde für viele spätere Zwinger der Grundstock für ihre Zucht.
Delta Wilson - TIMBER TRAIL Delta Wilson (nun Smith) war interessiert an der neuen Rasse und schrieb Short Seeley einen Brief für Informationen zum Kauf einer Hündin, aber diese hatte zu diesem Zeitpunkt keine Hunde zu verkaufen. Auf der Internationalen Show in Chicago traf sie Marchetta Schmitt (Silver Sled). Marchetta hatte gerade einen Wurf von Nooka und Oogerook of Silver Sled. Von diesem Wurf bekam Delta die Hündin Tuyah of Silver Sled, geworfen 03.06.1949, dies war der Beginn ihres Zwingers Timber Trail. Für Tuyah benutzte sie die Rüden Ch.Durango of Husky Pak und Ch.Chinook Kotzebue Gripp. Timber Trail war ein Mix aus M'Loot, Hinman/Irwin und Kotzebue. Tuyah verstarb im Alter von 9 Jahren, am 28.02.1958.
Roy und Elsie Truchons - ROY EL Mit dem neuen Standard (1960) und einem großartigem jungen Rüden gezüchtet von Ihnen kamen die Truchons in die Szene. Es war der Rüde Ch. Spawn's Hot Shot of Roy-El ( Fakir of Roy-El x Snomasque White Diamond, geworfen 22.04.1960). Er beendete seinen Champion auf der National durch den Sieg "Bester der Zucht" Er war ein Mischung aus M'Loot und Kotzebue
Sheila R.Balch - INUIT Sheila war Züchterin von zwei sehr bekannnten Rüden: Am.Can.Bermuda Ch. Inuit's Wooly Bully und sein Sohn Am.Can.Ch. Inuit Sweet Lucifer. Sweet Lucifer war Gewinner von 13 National Speciality Shows.
Virginia (Penny) Devaney - VOYAGEUR Sie bekam von Robert Zoller Ch.Husky Pak Jingo, geworfen 23.02. 1958. Sie war aus Ch.Husky Pak Eagle und Ch. Husky Pak Marclars Sioux. Die Hündin wurde gedeckt von Ch.Cebas Silver Bow. Aus dieser Verbindung kam Ch.Jingo's Silver Trumpet (18.01.1964).
Trumpet wurde nur einmal verpaart und zwar mit Ch. Tigara's Torch of Arctica. Fünf von sechs Hunden (geboren 01.11.1966) aus dieser Verbindung erhielten einen Championtitel. Aus dieser Verbindung sind : Ch. Voyageur's Cougar (Rüde) Ch. Voyageur's Elke (Hündin, Mutter von Inuit's Sweet Lucifer, Vater Inuit's Wooly Bully,Züchter Sheila Land, Besitzer Sheila Balch) Ch. Voyageur's Winged Victory (Hündin) Ch. Voyageur's Witch of the Wind (Hündin, ging nicht in die Zucht) Ch. Phantom of the Icefloe (Rüde) Voyageur's Silver Scout (Rüde, ging nicht in die Zucht) Bei ihrem ersten Wurf mit Ch.Husky Pak Jingo hatte Penny keinen Zwingernamen, so wurde der Wurf unter dem Namen der Mutter "Jingo" geboren und registriert. Für Jingo's Silver Trumpet's ersten Wurf benutze sie dann ihren Zwingernamen "Yoyageuer".
Martha Giuffre - PAK-N-Pull Martha kaufte die wunderschöne Dark Angel von Belva Ritkind's Kodara Zwinger. Dark Angel war Linienzucht auf Dark Beauty. Dark Beauty war beides die Mutter von Dark Angel und Mutter von Sno-Crest's Mukluk, Dark Angels Sire. Wieder eine reine M'Loot Verbindung mit Kotzebue durch Ch.Cochise of Husky Pak. Dark Angel war Top Hündin im Jahr 1962 und Best in Show.
Thomas und Doris Baxter - T'DOMAR Die Baxters kauften ihren ersten Alaskan Malamute bei Robert Spawn / Polar's Wilderness. In den späten 50zigern plante Tom die Zucht und nahm Kontakt zu mehreren Züchter auf. Robert Zollers Husky Pak Malamuten hatten das Aussehen von welchem Tom begeistert war. 1960 besuchten Tom und seine Frau Robert Zoller und kauften dort ihre erste Hündin - Husky Pak Gazelle.
Ihr Ziel war es M'Loot, Kotzbue und Hinman/Irwin in der Zucht zu vereinen. Tom wählte für Gazelle's ersten Wurf Ch.Spawn's Kulak. Aus dieser Verbindung entstanden der Rüde und die Hündin welche die Basis für die ganze T'Domar Linie waren. Dies war T'Domar's Voodoo King und seine Schwester T'Domar's Taboo. Zwei Top Gewinner aus Tom und Doris Zucht waren Ch.T'Domar's Bismark, geworfen 03.06.1965 (Ch. T'Domar's Voodoo King x T'Domar's Nootka) und dessen Tochter T'Domar Chitina, (Mutter: T'Domar Taboo) Chitina wurde Best of Show auf der National 1969, weiterhin Ch.T'Domar's Kulak (Vater von Ch.Uyak Buffalo Bill) und dessen Schwester T'Domar's Genghis Kimm Shadow (BOB auf der National Specialty 1968).
Alice und Robert Spawn - Polar-Wilderness / Polar - Den Ihr erster Alaskan Malamute war Ch.Alaska, später Spawns Alaska. Robert und Alice Spawn haben über die Jahre weg verschiedene Zwingernamen benutzt, unter anderem Spawn's, Polar (für ihren ersten Hund, einen weissen) Wilderness und Polar - Den. Aus ihrem ersten Wurf mit Polar und Arrow of Husky Pak, 01.12.1950, behielten sie die Hündin Spawn's Chee Chee.
Doris Knorr - NORTHWIND/KANANGNARK Doris Knorr hat unter dem Zwingernamen Northwind mit Hunden gezüchtet die zurückgehen auf den M'Loot Bestand von Silver Sled. Jedoch, nachdem sie mit Ch. Midnight Shadow of Kuvak, einem reinen Kotzebue-Rüde von Norris, gezüchtet hatte, wechselte sie ihren Zwingernamen in Kanangnark. Ihre Hunde finden wir in vielen Ahnentafeln von heute wieder. Die Hunde von Lois Olmen (Glacier Kennel) und Nancy Russell (vormals Timberlane, nun Storm Kloud) gehen auf ihre Hunde zurück
Lois Olmen - GLACIER Er züchtete hauptsächlich mit M'Loot Hunden. Lois war auch der Züchter von Nancy Russel's Glacier's Storm Kloud, Rufname "Daddy Bear" aus Kadluk of North Wind x Glacier Lady of the Arctic. Auf Grund des Riesenerfolges von Daddy Bear änderte Nancy ihren Zwingernamen Timberlane in Storm Kloud.
Dr.Harold Schwartzapfel - UYAK Der Name Uyak (ausgesprochen "ooyak") kommt von einem Ort auf Kodiak Island, Alaska. Der Uyak Zwinger begann mit einem Familienhund Ch.Sena-Lak’s Simba. Er wurde vom Besitzer selber auf Ausstellungen bis zu seinem Championtitel vorgeführt. In den frühen Jahren trainierte und arbeitete Sohn John mit den Malamuten und Tochter Paula war sehr erfolgreich als Juniorhandler und professioneller Groomer. Die ganze Familie Schwarzapfel war an der Rasse Malamute interessiert und nahm gemeinsam an Aktivitäten teil. Mit dem Kauf von Ch.Karohonta Conestoga, die Gründerin des Uyak Kennels, begann in den späten 60zigern für die Schwarzapfels der Einstieg in die Zucht. Conestoga kam aus Kaliforniena aus der Zucht von Cassandra Becker. Sie verpaarten die Kodaralinie mt T’Domar von Tom und Doris Baxter. Sie wählten T’Domar Hunde um den Knochenbau, Pfosten, Fell und Pigment zu verbessern. Diese Hunde waren sehr eng mit den Hunden von Husky-Pak/Robert Zoller verwurzelt. Die Uyak-Blutlinie wurde nicht nur durch eine einzige Verbindung (Ch.T’Domar’s Kulak x Ch.Karohonta Conestoga) gegründet, stattdessen waren viele ähnliche und paralelle Paarungen beteiligt. Ein bekannter Rüde aus dieser Zucht ist Ch. Uyak Buffalo Bill, ein Deckrüde der mit zur Entstehung der Rasse Alaskan Malamute beitrug.
Aus der einmaligen Verpaarung von Ch.T’Domar’s Kulak mit Ch.Karohonta Conestoga sind: (DOB 08.08.1971)
und Ch.Uyak Buffalo Barre und die Hündin Buffalo Bonny.
Pure Kotzebue Zwinger: Carol Williams - HERITAGE/CHINOOK 1970 begann Carol Williams Zusammenarbeit mit Eva Seeley. Eva Seeley starb am 28.Dezember 1985 im Alter von 94 Jahren. Ihren letzten Wurf hatte Eva Seeley mit Carol Williams im Jahr 1986, da sie als Mitbesitzer der Hündin in der Ahnentafel eingetragen war. Eva Seeley letzter Wille war, dass Carol Williams unter ihren Zwingernamen weiterzüchtet, was sie auch im ihren Testament festgehalten hat. Ihr reinen Kotzebuehunde haben Kotzebue und Chinook als Zwingernamen.
Melvin J. & Joann E. Pokrefky- COLDFOOT Ihr Zwinger war bekannt für das "Desire to go" von ihren Hunden, welches mit einem reinen Kotzebue Hund namens Ch.Shuyak Caro of Cold Foot (geworfen 26.07.1956), gezüchtet von den Norris, begann. Sire: Sno-Paks Kaghis Tugg x Dam: Alaskan Agnishuk of Kuvak. Sein Vater wurde von Art und Nathalie Hodgen (Sno-Pak Zwinger) gezüchtet, einer der ältesten Kotzebue Zwinger ausser Chinook selber. Shuyak war Vater von einigen Champions und wurde als Schlittenhund im Team und beim Weightpull eingesetzt. Er war Grossvater und Vater von zwei Blindenhunden und hielt den Weightpull Rekord für fünf Jahre hintereinander. Das "Desire to go" von seiner Nachzucht war aussergewöhnlich gut. Shuyak wurde sehr alt und lief mit 12 Jahren noch als Lead im Gespann.
Art und Nathalie Hodgen - SNO - PAK Sie züchteten mit reinen Kotzebue Hunden und viele ihrer Hunde, so wie Sno Pak's Kaghis Tugg, haben die Zucht sehr beeinflußt.
Arthur und Nathalie Hodgen mit Sno Pak Welpen einige Hunde aus ihrer Zucht:
Nathalie and Earl Norris - ALASKAN / KUVAK Norris war bekannt für seine Leidenschaft für Schlittenhunde und Rennen. Nathalie arbeitete für Eva Seeley. Sie heirateten und zogen nach Alaska. Ihre Hunde trugen den Namen Alaskan / Kuvak, später nur noch Kuvak. Sie kauften Toro und seine Schwestern Helen, Lucy and Cookie von Chauncey Weaver, einem Kanadier. Toro ging dann in den Besitz von Dorothy Dillingham / Tigara über und ist auf ihrem Grundstück begraben.
DC und Dorothy Dillingham - TIGARA Der Zwinger Tigara wurde 1950 gegründet. Es begann alles damit dass sich DC Dillingham und Dorothy beim Santa Ana Valley Kennel Club trafen. Sie war zu diesem Zeitpunkt Besitzerin von zwei "Kotzebues" von Bras Coupe Alaskan Malamute. DC war ein bekannter Chow Züchter und Präsident von dem Santa Ana Valley Kennel Club, wo Dorothy Mitglied war. Ein Jahr später heirateten sie und gründeten eine Familie und den Zwinger Tigara. 1984 gingen die Dillinghams in den Ruhestand und Sam Walden übernahm ihren Zwingernamen "Tigara". DC verstarb am 01.September 1992 und Dorothy folgte ihm am 13. Februar 2006. Sie prägten den Werdegang der Rasse Alaskan Malamute wie kein anderer. Ihre Zucht basierte auf die Würfe die sie mit Toro of Bras Coupe und einigen anderen Sno Pak Hunden hatten (unter anderem Sno Pak Oonalik und Sno Pak Oapik). Dorothy war lange Mitglied des AMCA und aus ihrer Zucht kamen viele Champions von unverkennbarem Typ und Stil. Hier einige berühmten Hunde aus ihrer Linie: Ch. Tigara's Torch of Arctica, Ch. Tigara's Arctic Explorer, Ch. Tigara's Dortic Khan, Ch. Thor of Tigara, Ch. Tigara's Arctica Tanunak und Rogue of Tigara. Tigara's Winsome Witch wurde nie ausgestellt, aber man findet sie in vielen Ahnentafel durch ihren Sohn "Tigara's Torch of Arctica". Tigara's Arctica Eve, ihr Vater war Toro of Bras Coupe, war Mutter und Großmutter von vielen Champions.
Co-ownerships sind in USA und Kanada sehr üblich, ein Hund kann 2-3 Eigentümer haben und noch bei einem anderen Halter stehen. Viele grosse Züchter von damals (heute vielleicht auch noch) handhaben dies so, z.B. Tigara war eine sogenannte Züchtergemeinschaften. Bei Tigara gehörten zeitweise mehrere Züchter zum Zuchtnamen Tigara, diese Leute waren bereit, nach den Vorgaben von Dillingham's zu züchten, das war ein durchdachtes Programm, welcher Rüde jetzt mit welcher Hündin gepaart wird. Dadurch waren Sie aber auch laufend quer durch’s Land unterwegs um die Nachkommen selber zu sehen und zu wissen, was aus welcher Paarung geworden ist. Hier einige Hunde die mehrer Besitzer haben Toro
of Bras Coupe 05.07.46
Eigentümer Weaver & Norris, Züchter Eva B. Seeley Kim
of Kotzebue 01.07.41 Eigentümer J.Milton & Seeley, Züchter
.J. Milton & Seeley Cookie
of Bras Coupe 05.07.46
Eigentümer Weaver & Dillingham, Züchter Eva B. Seeley Helen
+ Lucy of Bas Coupe 06.09.46
Eigentümer Weaver & Norris,
Züchter Seeley
Quellen: The Alaskan Malamute Yesterday and Today /Barbara A. Brooks + Sherry E.Wallis The new complete Alaskan Malamute /Maxwell Riddle + Beth J.Harris |
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Wo lebte das Volk der Mahlemiut ???
ALASKAN
MALAMUTE CLUB
OF AMERICA Newsletter
Vol.51, No.12, Dezember 2003 „
History Committee “ Artikel von Jane Wilson Adickes Wo lebte das Volk der Mahlemiut ??? Als ich anfing, dieser Frage nachzugehen, nahm ich bewusst nicht meine zahlreichen Bücher über den Alaskan Malamute zur Hand sondern versuchte, das Vorkommen der verschiedenen Sippen des Volksstammes der Mahlemiut aus historischen Quellen zu eruieren. Normalerweise enthalten Bücher über Hunderassen einen historischen Rückblick; im konkreten Fall steht geschrieben, dass die Mahlemiut in der Gegend des Norton Sound und des Kotzebue Sound lebten. Bei Betrachtung der Landkarte ist zu erkennen, um ein wie großes Gebiet mit einer Reihe unterschiedlichster Klimata es sich handelt. Unter Zuzug von weiteren Dokumenten versuchte ich also, die geographische Lage ihrer Dörfer einzugrenzen. Die Mahlemiut waren eine kleine Volksgruppe und nur spärlich wurde über sie geschrieben. Das Orten der exakten Lage ihrer Dörfer erwies sich als eine schwierige Aufgabe, dies umso mehr als sie offenbar des Öfteren umherzogen. Schliesslich stiess ich auf eine 16 Mahlemiut-Dörfer umfassende Liste mit je einem sehr kurzen Beschrieb der einzelnen Siedlungen, verfasst von John R. Swanton, Bureau of American Ethnology Bulletin 145 / 1953. Es handelt sich um einen Auszug aus „The Indian Tribes of North America„ zugehörig zur Smithsonian Institution. Auf den Namen eines jeden Dorfes lasse ich die vollumfängliche Beschreibung folgen. Es handelt sich um offizielle Zensus-Daten (Volkszählung) und ich darf annehmen, dass diese 16 Siedlungen in den Jahren um 1800 den Standort eines Großteils wenn nicht des gesamten Mahlemiut-Volkes bildeten. Das von „The Northern Plains Archive Project“ ins Internet gesetzte „Swanton’s Bulletin“ wird durch grossartige historische Informationen und Karten ergänzt. Die Website selbst lohnt eine Betrachtung, selbst wenn das Hauptaugenmerk nicht Alaska und den Inuit gilt; weitere Karten wurden in Aussicht gestellt. Ich bediente mich auch des "United States Geological Survey", um die Mahlemuit-Siedlungen so genau als nur möglich zu orten. Die nummerierten Dreiecke bezeichnen
die Lage der Mahlemiut-Dörfer. Weitere Angaben sind zu finden auf der
website „query the GNIS online databases“ wo nach Dorfnamen gesucht
werden kann. Gewisse Informationen konnte ich in dem 1967 veröffentlic Von einem der Dörfer ist lediglich sein Name Akchadak-kochkond übrig geblieben und auch seine genaue Lage ging geschichtlich verloren.
Atten (1) liegt an der Quelle des Buckland River und wird im USGS als frühes Eskimo-Dorf (1869) mit dem Namen Attenmut (oder auch Attemut) erwähnt. Seine Lage wurde angegeben mit „nahe der Quelle des Buckland Flusses, genauere Angaben sind nicht auszumachen Chamisso (2) auf Chamisso Island in der Eschscholtz Bay. Diese Insel hat eine Länge von einer Meile (1,36 km) und liegt 57 Meilen südwestlich von Selawik. Im „Dictionary of Alaska Place Names“ wird das Dorf anno 1827 von Capt.F.W.Beechey vom U.S. Signal Service als frühe Eskimo-Siedlung oder Camp mit der Bezeichnung E-owick aufgeführt Inglutaligemiut (3) am Inglutalik River. Eine genauere Ortung ist nicht möglich, sodass ich davon ausgehe, das Dorf liege an diesem Fluss, möglicherweise näher der Mündung; die allgemeine Lage stimmt in jedem Falle Kongik (4) am Buckland oder Konguk River. Die USGS platziert die Kongik-Siedlung an den Buckland River; die effektive Lage ist allerdings unbekannt, obwohl das Dorf im Zensus von 1880 als Kongigamute und mit einer Bevölkerungszahl von 90 Seelen erwähnt ist. Im Zensus von 1890, also 10 Jahre später, ist es unter dem Namen Kengugmiut mit einer Population von 54 aufgeführt Koyuktolik (5) am Koyuk River (keine weiteren Angaben) Kugaluk (6) in der Spafarief Bucht an den Ufern des Kotzebue Sound. Im USGS ist von dieser Siedlung nichts erwähnt, jedoch fand ich im „Dictionary of Alaska Place Names“ einen Eintrag, wonach das Dorf an der Nordostküste, zwischen Spafarief Bay und Kiwalik Lagoon lag. Die Zahl der Population wird mit 10 angegeben, die Lage mit 66 Grad 02’ N, 161 Grad 50’ W. Lt. L.A.Zagoskin berichtete anno 1850, dass Kugaluk nach dem Kiwalik River benannt wurde, allerdings verwendete er dafür auch die Bezeichnung Kualing-miut. Um 1890 wurde dieser Ort zum Handelsplatz der Bergbau-Aktivitäten im Raum von Candle Kungugemiut (7) am Buckland River. Dieses Dorf konnte ich nur ungefähr platzieren weil nicht klar ist, an welcher Stelle des Flusses es lag. Kviguk (8) an der Mündung des Kviguk Flusses, am Ufer des Norton Sound – weitere Angaben sind im USGS nicht verfügbar Kvinkak (9) am Kvinkak River, am oberen Ende des Norton Sound Kwik (10) zwei Dörfer : das eine an einem Flusslauf nahe der Landspitze des Norton Sound,das andere im Westen von Bald Head, Norton Bay, Anno 1880 nennt der Zensus für Kwik eine Bevölkerungszahl von 30. Andere für Kwik benutzte Bezeichnungen und Namen waren: Isaacs, Kuik, Kuikh, Kuikli, Kvigmut, Kviougmiute, Kwikh, Kwikmute, Queekmute und Quick. Lt. D.H.Jarvis schreibt 1897 im USGS, dass Kwik ein Eskimo-Ausdruck für ‚Fluss’ ist Nubviakchugaluk (11) an der Nordküste des Norton Sound; gemäss den im USGS enthaltenen Zusatzangaben befand sich dieses Dorf am nördlichen Ufer der Norton Bay, nahe der Mündung des Kwik River. Im Zensus 1880 wird die Bevölkerungszahl von Nubviakchugaluk mit 30 angegeben Nuklit (12) am Cape Denbigh, Norton Sound. Gemäss dem „Dictionary“ of Alaska Place Names“ ist eine ebenfalls verwendete Schreibweise Nukleet. Dieser Name wurde 1849 von Capt. M.D.Tebenov, IRN, verwendet. Gemäss Baker (1906) war Nuklit die Inuit-Bezeichnung für Cape Denbigh Shaktolik (13) an der Ostküste des Norton Sound. Auf der website des eingeborenen Alaskan Iditarod Mushers, Palmer Sagoonick, fand ich die folgende kurze Geschichte über Shaktolik: Shaktolik war das erste und südlichste Mahlemiut-Dorf am Norton Sound und wurde bereits anno 1839 besiedelt. Shaktolik wurde 1842-44 erstmals kartiert von Lt. A.L.Zagoskin von der Imperial Russian Navy, wobei er den Namen Tshaktogmyut verwendete. 12 Meilen nordöstlich, am Cape Denbigh, befindet sich lyatayet, ein sechs- bis achttausend Jahre alter Markstein von nationaler historischer Bedeutung. Ursprünglich befand sich das Dorf 6 Meilen flussaufwärts am Saktoolik River und verschob sich um 1933 zur Flussmündung. Dieser Ort war schweren Stürmen und Unwettern ausgesetzt und siedelte im Jahr 1967 an seine heutige, wesentlich besser geschützte Lage um. Zurzeit gibt es am ursprünglichen Ort lediglich zwei bewohnte Behausungen. Von 1930-1933 und 1944-1949 war eine Poststelle in Betrieb, sie wurde erst kürzlich wiedereröffnet, nachdem Shaktolik anno 1969 als Zweitklass-Stadt eingemeindet wurde. Das Gebiet von Shaktoolik war um 1905 ein wichtiger Scheideplatz für Rentierherden Taapkuk (14) am Cape Espenberg, Kotzebue Sound. Im „Dictionary of Alaska Place Names“ wird Taapkuk 1847 von Lt. L.A.Zagoskin, IRN, als frühere Eskimo-Siedlung mit dem Namen Tapichakgmut aufgeführt; im Zensus 1880 ist die Populationsstärke mit 42 Seelen angegeben Ulukuk (15) am Ulukuk River, im Osten des Norton Sound. Gemäss USGS war dies ein früheres Eskimo-Dorf, von dem Lt. L.A.Zagoskin 1842-1844 berichtete. Die USGS vermutet, dass es sich 20-30 Meilen im Osten des Norton Sound, am Unalakleet River, befand. Der Ulukuk ist ein Nebenarm des Unalakleet River, etwa 30-40 Meilen entfernt am Norton Sound. Obwohl meine beiden Quellen eine widersprüchliche Information bezüglich der genauen Lage dieses Dorfes liefern, lässt sich eine auf 20 Meilen exakte Schätzung abgeben Ungalik (16) an der Mündung des Ungalik River am östlichen Ende des Norton Sound Mit einer neu erschienenen, aktuellen Karte in Händen, konnte ich mir nun ein viel klareres Bild darüber machen, wo in Alaska die Mahlemiut – Hunde lebten. Das in dieser Gegend vorherrschende Klima dürfte wohl der hauptsächlichste natürliche Selektionsgrund gewesen sein. Der nächste mich interessierende Punkt im Zusammenhang mit dem Klima der Seward Peninsula war die dort zu erwartende Schneequalität – kalte, wüstenähnliche Konditionen oder einfach die für Ebenen typische Kälte. Wie es sich im Rahmen der Diskussionen über die Länge des Fells unseres Alaskan Malamute herausstellte, besitzt Alaska Wüsten-Zonen (www.alaska.com/three deserts of the north), deren zwei ganz in der Nähe der Seward Peninsula. Die Great Kobuk Sanddünen umfassen 25 Quadratmeilen (ca. 40 km2), dies ist die welt-grösste aktive Dünenfläche nördlich des Polarkreises. Obwohl heisse Sommertemperaturen erreicht werden (über 90’ Fahrenheit ist es in der übrigen Zeit des Jahres sehr kalt. Diese Dünen befinden sich im Kobuk Valley National Park, etwa 90 Meilen (145 km) nördlich von Kotzebue. Eine andere nur 5 Quadratmeilen grosse Dünen-Zone heisst Nohagabara Dunes und liegt in den Niederungen des Oberlaufs des Dagiti River, rund 35 Meilen westlich von Huslia bzw. 60 Meilen im Norden von Galena (siehe Landkarte Koyukuk National Wildlife Refuge, accompanying map). Ein Blick auf die Karte lässt erkennen, dass diese Tundra-Wüstenregion nicht dort liegt, wo die historischen Mahlemiut lebten. Dörfer und Wüstengebiet werden sogar durch Bergketten voneinander getrennt. Gemäss website des U.S.D.A. Forest Service handelt es sich bei der Seward Halbinsel um eineTundra-Wiesenlandschaft. Hiernach ein paar Angaben dazu: Seward Peninsula, Tundra-Meadow Province, 20'600 Quadratmeilen (53,4 km2) Gestaltung der Landoberfläche: Das Gebiet beinhaltet ausgedehnte Hochebenen (150-600 m) mit breiten, konvexen Hügeln mit flacher Wasserscheide, durchzogen von V-förmigen Tälern. Einzelne Gruppen von vergletscherten Bergen überragen mit ihren 800-1'400 m hohen Gipfeln das Küstengebiet und die Tiefebenen. Das Muttergestein ist hauptsächlich metamorph mit Granit-Intrusionen von mächtigem Ausmass. Es herrscht eine periglaziale Entwicklung und es bilden sich keilförmige Eisbrocken Klima: Charakteristisch für das Klima der arktischen Tundra sind die langen, kalten Winter und die kurzen, kühlen Sommer. In Nome beispielsweise verzeichnete man eine Tiefsttemperatur von -47’F (-44’C) und ein Maximum von +84’F (+29’C). Die durchschnittliche Temperatur beträgt etwa 3’F (-16’C) im Januar und um die +50’F (+10’C) im Juli. Im Winter liegt die durchschnittliche Tagestemperatur zwischen minimal -24 und -19’C und maximal -16 bis -11’C. Die sommerlichen Werte reichen von 1 – 6’C bis höchstens 13 – 17’C. Die Wachstumsperiode dauert weniger als zwei Monate ! Im Winter muss mit recht heftigen Schneefällen gerechnet werden, im Sommer aber auch mit grossen Regenmengen. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 18 inches (460 mm), Schnee gibt es jährlich zwischen 39 – 78 inches (1-2 m) Vegetation: In der feucht-nassen Tundra der Niederungen gibt es Vegetation, aber auch in der alpinen Tundra auf den höheren Bergen. Die Vegetation besteht in der Hauptsache aus Büscheln von Riedgras, durchsetzt mit weit verstreuten Weiden und Birken sowie einzelnen Hartholzwäldern (Fichten). Die amerikanischen Entdecker unseres Alaskan Malamute rekrutierten ihre Hunde nicht direkt aus den Mahlemiut-Dörfern, um damit die Zuchtbasis der Rasse zu schaffen. Somit sollten wir vorsichtig sein, wenn wir uns auf jenes Mahlemiut-Bild beziehen um zu erklären, warum unsere modernen Hunde so aussehen, wie sie eben aussehen, auch hinsichtlich der Länge und Beschaffenheit des Fells. Einige das Aussehen und Verhalten unserer modernen Malamutes beeinflussende Gene gehen möglicherweise nicht auf den ursprünglichen Hundebestand in den auf der Karte eingezeichneten Mahlemiut-Dörfern zurück.Möglicherweise stammen sie aus anderen Teilen von Alaska und Canada; auch mögen die während des ‚American Goldrush’ von außerhalb eingeschleusten Hunde einen gewissen genetischen Einfluss ausgeübt haben. Die Karte gibt uns aber nützliche Hinweise über das Erbe unserer Rasse und lehrt uns, dass diese ursprünglichen Hunde große Unterschiede in einer Vielzahl von Witterungs-bedingungen erdulden mussten, inbegriffen heftige Schneefälle und Temperaturen, die von frostig bis sehr kalt im Winter pendelten, im Sommer von kühl bis warm, dies allerdings während nur sehr kurzen Perioden. Die Siedlungen wurden allesamt an Küsten und Flüssen errichtet, somit waren die Hunde starken Regenfällen und recht unterschiedlicher Schneebeschaffenheit ausgesetzt. Gemäss der im Rassestandard enthaltenen Beschreibung des Erscheinungsbildes, inklusive Haarkleid, wäre ein unter jenen Bedingungen lebender Alaskan Malamute entsprechend gerüstet. Die Suche nach den frühen Mahlemiut-Siedlungen war eine äußerst zeitaufwändige aber auch faszinierende Aufgabe. Ich war überrascht von der Vielzahl der aufgelisteten Dörfer und erfuhr dadurch, dass die Mahlemiut in einem größeren geographischen Gebiet lebten als ich mir dies vorgestellt hatte. Vielleicht motiviert ja die von mir erarbeitete Karte weitere Interessierte, nach zusätzlichen Informationen über die Geschichte unserer herrlichen Rasse zu forschen !! deutsche Übersetzung Helly Vogt, gefunden SKNH Club-Bulletin Ausgabe 04/06 |
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